Die Blumen des Gartens der Lüste

 

Short fiction, 12:55 Min, 2019

Der Kurzfilm “Die Blumen des Gartens der Lüste” beschreibt in surrealistisch anmutenden Bildern und konzisen narrativen Szenen alltägliche Situationen eines hybriden Charakters. Der Charakter bildet ein Amalgam aus menschlicher und tierischer Existenz. Anfänglich unter Wasser, schwimmt der Betrachter in einer trüben, undurchsichtigen Substanz, das Licht ist gedämpft. Langsam wird der Kadaver eines Vogels sichtbar. Diese Szene bilden Anfang sowie auch das Ende und beschreibt eine zyklische Bewegung. Aus der diffusen Substanz auftauchend, wird der Charakter eingeleitet, der dem Betrachter in Alltagssituationen gezeigt wird. In seine Alltäglichkeiten vertieft, irritiert jedoch kontinuierlich der Nestkopf des Charakters. Auf unterschwellige Art und Weise werden in scheinbaren Alltagsszenen Strukturen des grotesken Körpers und des Tier-Werdens sichtbar.